Über mich

Portrait Susanne Taggruber Illustratorin
Susanne – das bin ich.

Mein roter Faden ist ein Strich

Und er steht für meine Liebe zum Zeichnen. Schon mit drei Jahren zerlegte ich mein Kinderzimmerregal und bemalte die Bretter mit Fingerfarben. Später gestaltete ich die Schülerzeitung, zeichnete Flugblätter für Demos und belegte den Leistungskurs Kunst.

Dann trat das Zeichnen eine Zeit lang in den Hintergrund. Ich studierte Kunstgeschichte und Germanistik, wechselte in den Journalismus und später in die Öffentlichkeitsarbeit. Dass das Zeichnen doch noch zu meinem Passion Project und Zweitberuf wurde, verdanke ich Social Media. Und all jenen, die mich dort ermutigt, empfohlen und beauftragt haben. Wie es dazu kam, erzähle ich dir hier.

Fingerspitzengekritzel

2016 zeichnete ich zum ersten Mal mit dem Finger auf den Bildschirm eines iPads. Sofort faszinierten mich die weichen Ölkreiden der Zeichen-App ArtSet Pro. Das war kein steriler digitaler Strich, sondern eine Fingerspur, die Emotionen ausdrücken konnte.

Zeichnung Teufel in der Hölle
So sahen meine ersten, mit dem Finger gezeichneten Illustrationen aus.

Zufällig starteten zwei Text-Kolleginnen zu dieser Zeit eine Sketchnote-Challenge in den sozialen Netzwerken, bei der ich gleich freudig mitkritzelte. Weitere Challenges – offene Mitmach-Aktionen im Internet – folgten, darunter die großartigen Pantwitterspiele. Parallel dazu illustrierte ich eigene Geschichten, die auf Facebook viel Zuspruch fanden. Das Lob befeuerte mich, ich bekam erste Aufträge und sogar Profis ermutigten mich, mehr aus meinem Talent zu machen.

Profi werden

Ziemlich schnell stellte ich fest, dass ich für professionelle Anforderungen nicht ausgerüstet war: Die Auflösung meiner Bilder war für den Druck zu gering, ich konnte nur auf einer Ebene arbeiten, Motive nicht freistellen und keine Fotos oder Schriften einbinden. Also leistete ich mir ein iPad Pro mit elektronischem Zeichenstift und lernte die App Procreate kennen, mit der ich heute fast alle meine Zeichnungen und Animationen anfertige.

Dem romantischen Künstler*innen-Ideal entspreche ich damit nicht. Denn mein kreativer Spielraum ist kein idyllisches Hinterhof-Atelier voller Leinwände, sondern ein leistungsstarker Tablet-Computer. Der Vorteil: Ich muss keine Pinsel auswaschen und habe meinen gut gefüllten Malkasten immer dabei.

Aber ob analog oder digital:

Ohne Inspiration geht gar nichts

Arten der Inspiration Über mich Susanne Taggruber

Inzwischen hilft mir professionelle Routine dabei, der launischen Muse ein Schnippchen zu schlagen. Seit über zwei Jahren zeichne ich fast jeden Tag – einfach so oder für meine Kund*innen. Immer häufiger fertige ich neben Illustrationen auch animierten Content für Social Media an.

Die meiste Zeit arbeite ich allerdings weiterhin als Texterin und Kommunikationsberaterin in München. Ich kann dich also auch in dieser Hinsicht unterstützen.

Du willst wissen, was ich für dich tun kann? Dann melde dich bei mir.